Der Schädel (Cranium) und unser Kreuzbein (Sacrum) sind durch die Wirbelsäule und dem darin befindlichem Rückmark mit einander verbunden. Das Rückenmark ist wie das Gehirn von Flüssigkeit (Liquor) umgeben. Dieses komplexe System hat einen „eigenen Rhythmus“, ähnlich wie unsere Atmung.
Früher hat man gedacht, das unser Schädel der aus mehreren Teil besteht und durch Nähte miteinander verbunden ist, ein starrer nicht beweglicher Knochen sei. Erst vor einigen Jahrzehnten hat man festgestellt dass das so nicht ist.
Die einzelnen Schädelplatten und die Schädelnähte sind durchaus beweglich und verschiebbar. Die Dehnbarkeit der Knochennähte liegt unter einem Millimeter.
Diese Beweglichkeit setzt sich entlang der Wirbelsäule bis ins Kreuzbein fort und lässt sich von geübten Händen ertasten und beeinflussen.
Der ganze Körper befindet sich durch den craniosacralen Rhythmus in einer wellenförmigen Bewegung. Wo dies nicht mehr richtig funktioniert, sei es durch Krankheiten, Unfälle, Operationen usw. entstehen Blockaden die körperliche wie seelische Auswirkungen haben können.
Durch gezielte Handgriffe kann der Therapeut
Korrekturimpulse setzten um diese Blockaden zu
lösen.
Die Behandlung ist sanft und einfühlsam, meist
kommt sie mit einem minimalen Druck aus. Der
Therapeut arbeitet mit indirekten Techniken,
d.h. er erzeugt keinen
Gegendruck , sondern lässt die Hände in die
Richtung gehen, in die das Gewebe oder die
Knochen sich von selbst hinbewegen. So lange bis
eine Entspannung eintritt.
Jeder Körper hat ein
Selbstheilungsmechanismus, man muss ihm nur die
Möglichkeit geben sich selbst zu heilen. Der
craniosacrale Therapeut unterstützt den Körper
bei diesem Selbstheilungsprozess.
Die Anwendung der Craniosacralen Therapie
reicht von einer vitalisierenden und
entspannenden Allgemeinbehandlung, bis zur
Behandlung von körperlichen Problemen wie
Migräne, Rückenschmerzen, Verspannungen und
Kieferproblemen.